Kommunalwahl2020 Umweltschutz

Bisher ist die Idee an SPD und CDU gescheitert

Piratenpartei will Abrüstabkommen für Wahlplakate

Wahlplakat der MLPD im Kommunalwahlkampf 2014
Wahlplakat der MLPD im Kommunalwahlkampf 2014

Die Piratenpartei freut sich über die Äußerung von SPD-Stadtverbandschef Axel Echeveria, der sich in der WAZ aus Umweltschutzgründen gegen eine Materialschlacht bei Wahlplakaten ausspricht.

SPD und CDU wollten weiter Wahlplakatschlachten

„Die Piratenfraktion hatte im Wittener Stadtrat bereits zwei Mal eine Begrenzung der Anzahl der Wahlplakate genau aus diesem Grund beantragt. Leider sind diese Anträge an SPD und CDU gescheitert. Da wir wohl nun endlich die SPD überzeugt haben, werden wir den Antrag im nächsten Stadtrat erneut einbringen und dann hoffentlich mehrheitlich beschließen können.“

so Ratsmitglied und Bürgermeisterkandidat Stefan Borggraefe.

Der Stadtrat kann Regeln für die Wahlplakatierung festlegen. Die Piraten wollen schon lange dem umweltschädlichen und das Straßenbild verschandelnden Wettrüsten der Parteien und Wählergemeinschaften ein Ende setzen. Die Plakatierung mit Kleinplakaten überall im Straßenbild soll dabei entfallen. Im Gegenzug soll die Stadt Flächen mit gemeindeeigenen Plakatständern und für Plakatwände zur Verfügung stellen. Alternativ könnte man die maximale Anzahl Plakate etwa auf 300 pro antretender Gruppierung begrenzen.

Inhaltliche Arbeit wäre wichtiger

„Die Parteien und Wählergemeinschaften sollten mehr auf inhaltliche und politische Arbeit setzen statt die Menschen mit Wahlplakatschlachten zu nerven.“

meint Stefan Borggraefe.

Die Piratenpartei bestreitet den Kommunalwahlkampf in Witten mit nur 200 doppelseitigen Plakaten und verwendet Papp- statt Plastikplakate.

Stefan Borggraefe vor dem aktuellen Streetart-Wahlplakat
Klasse statt Masse: die Piratenpartei setzt im Wahlkampf auch auf ein Streetart-Wahlplakat

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.