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Piraten wollen Plakatierungswahn ein Ende setzen

Wahlplakat der MLPD im Kommunalwahlkampf 2014
Wahlplakat der MLPD im Kommunalwahlkampf 2014
Wahlplakat der MLPD im Kommunalwahlkampf 2014
Wahlplakat der MLPD im Kommunalwahlkampf 2014

Bundestags- und Landtagswahlkampf 2017 haben erneut gezeigt: ein Großteil der Bevölkerung fühlt sich durch Masse und Häufigkeit von Wahlplakaten im Straßenbild zunehmend belästigt. Die Stadt wurde einmal mehr über einen erheblichen Zeitraum Opfer einer regelrechten Plakatschlacht. Dabei setzten sich Parteien gegenseitig unter Druck, immer mehr zu plakatieren, um optisch wahrgenommen zu werden. Nach wenigen Wochen landen nach jedem Wahlkampf tausende Plakate im Müll und nicht wenige durch Vandalismus am Straßenrand und in der Natur.

Regelung soll bis 2019 erarbeitet werden

Diesem Plakatierungswahn will die Fraktion PIRATEN in Witten nun ein Ende setzen. Mit einem Antrag zur Sondernutzungssatzung der Stadt Witten möchte die Fraktion erreichen, dass die freie Plakatierung mit Kleinplakaten spätestens ab der Europawahl 2019 entfällt und die Stadt stattdessen Flächen auf gemeindeeigenen Plakatwänden allen Parteien zu gleichen Teilen zur Verfügung stellt.

Inhalte wichtiger als Wahlplakatschlachten

„In vielen Gemeinden wird bereits seit Jahren erfolgreich diese Art der Wahlplakatierung praktiziert. Sie sorgt für mehr Chancengleichheit unter den Parteien, das Stadtbild wird nicht verschandelt und insbesondere wird die Umwelt  durch weniger Plakate und Kabelbinder geschont. Daher hoffen wir auf gute Chancen für eine Einigung im Stadtrat. Die Parteien sollten mehr auf inhaltliche und politische Arbeit setzen statt Wahlplakatschlachten zu führen“Roland Löpke, Fraktionsvorsitzender der Piraten.

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