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Ansprache und Angebote sollen ordnungsrechtliche Maßnahmen ergänzen

Piraten beantragen Streetworker für Witten

Straßenmalerei mit einem Regenbogen und dem Wittener Rathaus

Die Piratenfraktion fordert zwei Stellen für aufsuchende Straßensozialarbeit (Streetwork) in der Wittener Stadtverwaltung. Einen entsprechenden Antrag hat sie für die anstehende Haushaltsdebatte am 26. November eingereicht.

Die Streetworker sind eine Ergänzung zu Polizei, Ordnungsamt und zu den schon vorhandenen Einrichtungen. Sie sind das fehlendes Glied in der Kette. Durch vertrauensvolle Ansprache vor Ort können Menschen an Möglichkeiten und Angebote herangeführt werden.

Allein durch Repression sind die bestehenden Probleme in Witten nicht in den Griff zu bekommen. Die Ordnungsbehörden können auffällige Menschen meist nur für kurze Zeit vertreiben. Das ist nicht nachhaltig und löst die zu Grunde liegenden Probleme häufig nicht. ist Ratsmitglied Stefan Borggraefe überzeugt.

Damit die Arbeit gut funktionieren kann, ist es notwendig dass die Streetworker koordiniert mit den örtlichen Jugendeinrichtungen, Ordnungsbehörden, sowie der Polizei zusammen arbeiten und ein gemeinsames Konzept für mehr Sicherheit erarbeiten.

Die Piratenfraktion beantragt eine entsprechende Änderung im Stellenplan, die zunächst keine Kosten verursacht, damit Verwaltung und zuständige Ausschüsse im Anschluss gemeinsam eine Finanzierung organisieren können. Sie beantragt zwei Stellen, damit die mitunter belastende oder manchmal sogar gefährliche Arbeit in einem Zweierteam geleistet werden kann.

Wichtig ist, dass der Rat den politischen Willen zeigt, hier etwas zu verbessern. In der Folge kann gemeinsam an der Umsetzung gearbeitet werden. Es geht darum, Menschen zu helfen, die bisher nur schlecht erreichbar sind und um die Aufenthaltsqualität und Sicherheit in der Stadt!so Fraktionsvorsitzender Roland Löpke.

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