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Kirchturmpolitik, Filz und Klüngel statt sinnvolle Neugestaltung

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Warum haben die Piraten in der Ratssitzung am 16. März 2016 dem Beschlussvorschlag zur Gründung der „Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH“ nicht zugestimmt?

Die neue Gesellschaft ist wohl eher ein zahnloser Tiger, aufgepfropft auf die bestehenden Gesellschaften. Der Handlungsspiel der neuen Gesellschaft ist stark eingeschränkt und damit sind auch die erwarteten positiven Effekte fraglich. Die Revierparks sind alle von überregionaler Bedeutung, Besucher kommen nicht nur aus der Region sondern ebenso aus dem Umland. Eine leider nicht angebotene Lösung, bei der eine einzige beim RVR angesiedelte Gesellschaft gebildet wird, die dann auch entsprechend handlungsfähig wäre, stand leider weder zur Debatte noch zur Abstimmung. Würden die Städte ihre Anteile (Witten 7,5% an der Freizeitzentrum Kemnade mbH (FZK)) an diese Gesellschaft abgeben, wären sie nicht mehr an den Verlusten beteiligt. Über mögliche Gewinne in diesem Zusammenhang braucht man nicht zu reden. Die politische Teilhabe und Mitsprache wäre auch weiterhin über den RVR und ein entsprechendes Gremium gegeben.

Fazit: Aus derzeitiger Sicht wird eine zusätzliche Gesellschaft gebildet, deren Nutzen mehr als fraglich ist, da die bestehenden Gesellschaften weiterhin eigenständig bleiben. Eine Gesellschaft, in der alle Revierparks aufgehen, hätte das Potenzial für eine nachhaltige Entwicklung mit der Möglichkeit, ein tragfähiges Konzept zu entwickeln und für die Besucher ein attraktives Angebot anzubieten. Diese Gesellschaft würde damit auch der überregionalen Bedeutung der Revierparks gerecht.

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